Unsere Projekte
Zusammen Bauen und Wohnen
Die genossenschaftliche Wohnkultur unserer Projekte manifestiert sich im individuell gestalteten Wohnraum, durch einen intensiven Kommunikationsprozess während des Bauens und im nachbarschaftlichen Zusammenleben.
Die Projekte der WOGE sind vielfältig
- Modernisierung mit Bewohnerselbsthilfe – Förderung nach den Grundsätzen der Städtebauförderung durch Bund, Land und Gemeinde (15% der Baukosten in Selbsthilfe),
- Wohnungsneubau mit Bewohnerselbsthilfe - Wohnungsbauförderung des Landes Niedersachsen und Zusatzförderung der Landeshauptstadt Hannover im Sozialen Wohnungsbau – vereinbarte Förderung (10% der Gesamtkosten in Selbsthilfe),
- Wohnungsneubau mit Integration von Jugendwerkstätten als Jugendwohnprojekt mit Selbsthilfe vor Einzug (ca. 5 %) – Wohnungsbauförderung des Landes Niedersachsen und kommunale Zusatzförderung,
- Übernahme von Wohngebäuden aus Privatbesitz mit Unterstützung aus einem kommunalen Interventionsfonds,
- Jugendwohnen und Gemeinbedarfseinrichtung (Kinderhort und Kinderhaus) – Mischfinanzierung - Wohnungsbauförderung des Landes Niedersachsen im Sozialen Wohnungsbau und Förderung nach den Grundsätzen der Städtebauförderung,
- Übernahme von kommunalen Wohnungsbeständen - Reprivatisierung in Sanierungsgebieten mit dem Ziel der Verbesserung von Wohnsicherheit und allmählicher Entwicklung genossenschaftlicher Wohnkultur mit Kaufpreisreduktion aufgrund der Vereinbarung von Belegungsrechten
- Übernahme von Stadtteilkultur- und Gewerbeeinrichtungen in Kooperation mit dem städtischen Kulturamt und Förderung durch Kaufpreisreduktion aufgrund der Vereinbarung langfristig stabiler Mieten insbesondere für den Kulturbereich.
Bezahlbarer Wohnraum, modellhafte energetische Modernisierungen und kooperative Selbsthilfeprojekte
Der innovative Ansatz der WOGE
In den letzten Jahren lag der Schwerpunkt bei einer modellhaften energetischen Modernisierung mit Passivhauskomponenten. Hierbei wurde in 2006 das Selbsthilfewohnprojekt Schneiderberg 17 als Modellvorhaben des proKlima-Fonds der Stadtwerke Hannover und der Deutschen Energieagentur (DENA) mit Städtebaufördermitteln und Mitteln der Region Hannover modernisiert.
Nach dem Modell einer Dachgenossenschaft hat die WOGE erstmalig im Jahre 2005 Häuser erworben. Die Bewohner der zum Verkauf stehenden Häuser Am Puttenser Feld hatten einen Bewohnerverein gegründet und die WOGE um Unterstützung gebeten. Auf der Basis eines gemeinsam ausgearbeiteten Finanzierungsmodells wurden die Häuser erworben, instand gesetzt und an den Bewohnerverein zur Selbstverwaltung verpachtet.
Bei allen Selbsthilfeprojekten leisten die Genossenschaftsmitglieder „unentgeltliche“ Selbsthilfe. Sie erhalten dafür das genossenschaftliche Dauernutzungsrecht sowie einen erweiterten Wohnberechtigungsschein für eine Genossenschaftswohnung, der es ermöglicht eine etwas größere Wohnung als im Standard des öffentlich geförderten Wohnungsbaus zu beziehen. Die Mietpreisentwicklung ist transparent. Die Bewohner können sich von Anfang an bei der Planung ihrer Wohnung beteiligen und während der Bauphase eigene Vorstellungen einbringen. Schließlich können sie die Hausgemeinschaft zu Projektbeginn gemeinsam zusammenstellen und damit ihre Nachbarschaft selbst wählen und mitgestalten.
Die Selbsthilfe wird in einem kooperativen Verfahren durchgeführt, in das unterschiedliche Qualifikationen gleichberechtigt eingebracht werden.



